DAMEN – BFV-FRAUEN LANDESLIGA STAFFEL 3 SAISON 2025/26
Samstag, den 15.11.2025, 12:30 Uhr: FC Odenheim - SpG Dielheim/Wiesloch 3:3 (3:0)
FCO: Klaudia Wysmulska, Jacqueline Hertl, Kim Moraly, Annalena May (C), Emily Wagner, Melina Stam, Jenny Wagner, Miriam Griesenbeck, Sophia Gebl, Milena Würtz, Aline Hertl, Fabienne Heß, Anja Fielenbach, Sofie Reiser, Amilia Grimm, Fabienne Fitteter
Tore FCO:
1:0 Aline Hertl, 2:0 Sophia Gebl, 3:0 Miriam Griesenbeck
Aline Hertl feierte nach Verletzungspause ihr Comeback. Schön, dass du wieder zurück bist.
Nach den zuletzt durchwachsenen Leistungen wollte der FCO zu Hause gegen Dielheim/Wiesloch wieder zu alter Stärke finden. Es war ein Spiel, das schwer in Worte zu fassen ist, denn über 75 Minuten hatte man alles im Griff, ehe man in der Schlussphase fahrlässig die drei Punkte aus der Hand gab.
Der FCO startete mit viel Druck. Bereits in der 1. Minute liefen Aline Hertl und Milena Würtz früh an, blockten den Abschlag der Torfrau, der Ball rollte knapp am Tor vorbei.
Nach einem Foul an Würtz brachte Jacqueline Hertl den Freistoß in der 3. Minute zu zentral aufs Tor. Kurz darauf spielten Jacqueline, Jenny Wagner und Würtz einen guten Angriff, der zur ersten Ecke führte. Beide folgenden Eckbälle waren gefährlich, brachten jedoch keinen Treffer.
In der 6. Minute kam SpG Dielheim/Wiesloch nach einem Fehlpass im Aufbau zum ersten Abschluss, der am Tor vorbeiging. Odenheim blieb dennoch spielbestimmend: Milena Würtz hatte im Fünfmeterraum die nächste Gelegenheit, brachte aber zu wenig Druck hinter den Ball (9.). Aline Hertl verpasste in der 10. Minute aus guter Position knapp.
In der 11. Minute zog Emily Wagner aus rund 20 Metern ab. Der Ball ging leider etwas zu hoch über das Tor. Der FCO dominierte die Anfangsphase, einzig die Chancenverwertung war zu wenig.
In der 16. Minute folgte ein stark herausgespielter Angriff: Jacqueline Hertl spielte präzise auf ihre Schwester Aline, diese prallte auf Sophia Gebl ab, die quer auf Miriam Griesenbeck legte. Über außen kam die Flanke zurück in die Mitte, wo Gebl direkt abschloss, der Ball ging über das Tor.
Weitere Großchancen folgten in der 18. Minute, doch zweimal rettete die Torfrau der Gäste stark.
Nach einem Aufbauspiel über Melina Stam, Aline Hertl und Milena Würtz kam Griesenbeck zum Abschluss, der geblockt wurde (20.).
Eine Minute später köpfte Würtz nach einer Flanke von Gebl knapp vorbei.
In der 22. Minute fiel das hochverdiente 1:0: Griesenbeck spielte auf Würtz, die legte ab auf Aline Hertl, die überlegt ins Tor einschob.
Defensiv überzeugten Jenny Wagner und Melina Stam die das Zentrum im Griff hatten. Ebenso die Abwehrreihe.
Nach einem Einwurf von Annalena May legte Hertl auf Stam ab, deren Abschluss zu zentral war (29.).
Nur Sekunden später fing Jenny Wagner einen Abschlag der Torfrau ab und spielte auf Sophia Gebl, die aus rund 20 Metern sehenswert über die Torfrau zum 2:0 abschloss (29.).
Der FCO blieb druckvoll und kombinierte sich in der 33. Minute erneut durch, kam aber nicht zum Abschluss.
In der 35. Minute klärten die Gäste nach einem Kopfball von A. Hertl auf der Linie und wehrte mehrere Nachschüsse ab. Trotz zahlreicher Chancen blieb es bei zwei Toren.
In der 40. Minute verletzte sich Melina Stam unglücklich, blieb im Rasen hängen und musste ausgewechselt werden. Der Schiedsrichter pfiff die erste Halbzeit etwas früher ab.
Die schwere Verletzung machte sich in der Stimmung des Teams deutlich bemerkbar.
Sofie Reiser ersetzte Stam.
In der 2. Minute der "zweiten Hälfte" landete ein abgewehrter Freistoß bei Emily Wagner, deren starker Pass Aline Hertl erreichte, jedoch wurde auf Abseits entschieden.
Nur eine Minute später folgte das 3:0: Annalena May brachte einen Freistoß von links mustergültig an den langen Pfosten, wo Miriam Griesenbeck den Ball per Direktabnahme ins Tor schoss (43.).
Danach wurden die Seiten gewechselt.
Die FCO-Amazonen blieben spielbestimmend. Würtz setzte sich in der 55. Minute stark durch, legte für Griesenbeck zurück, die den Ball nicht sauber traf. Anschließend erspielte sich das Team weitere Möglichkeiten über Reiser, Gebl und A. Hertl, doch es fehlte die Konsequenz.
Mehrere gute Ansätze wurden nicht sauber zu Ende gespielt. Klare Chancen, aber ohne Ertrag.
In der 67. Minute kamen Anja Fielenbach und Amelie Lang für Emily Wagner und Miriam Griesenbeck.
Die frisch eingewechselte Anja Fielenbach spielte außen auf Jacqueline Hertl, die den Ball geschickt an der Gegenspielerin vorbei legte und eine schöne Flanke in den Strafraum brachte. Amelie Lang konnte den Ball nicht verwerten (71.).
In der 74. Minute trafen die Gäste nach einem Distanzschuss die Latte, nachdem sich unsere Torfrau verschätzt hatte. Kurze Zeit später verzog Gebl knapp (75.).
In der 75. Minute kam Fabienne Fitteter für Aline Hertl ins Spiel.
Im weiteren Verlauf wirkten die Aktionen zunehmend hektisch, ein klarer Spielfluss kam kaum mehr zustande, auch den vielen Unterbrechungen geschuldet. Odenheim agierte verunsichert und ungenau.
In der 77. Minute kam Amilia Grimm für Jenny Wagner.
Das überraschende 1:3 fiel in der 83. Minute. Die Stürmerin der Gäste setzte sich gegen drei Abwehrspielerinnen durch und schob ins leere Tor ein. Ein defensiv inakzeptabeler und unnötiger Gegentreffer.
Die Gäste witterten ihre Chance, der FCO wirkte unsicher, die Ordnung ging verloren.
In der 90. Minute traf Dielheim/Wiesloch per Freistoß zum 2:3.
Nur Sekunden später schoss Gebl über das Tor (90+1.), ehe erneut gewechselt wurde: Miriam Griesenbeck kam zurück für Anja Fielenbach (90+2.) und Milena Würtz für Amilia Grimm (90+4.).
In der 90+8. Minute segelte ein Freistoß in den Strafraum, wieder ein devensives Durcheinander und die Gäste reagierten schneller und glichen zum 3:3 aus. Danach war Schluss.
Der FCO hatte dieses Spiel bis zur 75. Minute komplett kontrolliert, ließ es danach jedoch völlig entgleiten.
Ein Unentschieden, das sich wie eine Niederlage anfühlt.
Der FCO dominierte über weite Strecken, führte 3:0, hatte Chancen für deutlich mehr, ließ aber nach und wurde dafür bitter bestraft. Die Mannschaft weiß, dass sie es trotz Verletzungspech deutlich besser kann.
Kopf hoch. Abhaken. Wieder aufstehen. Auch das gehört zum Fußball.
Wir wünschen gute Besserung an Melina Stam und auch an Stephanie Schleweis, die sich am Mittwoch im Training schwer verletzte. Kommt stärker zurück, wir stehen hinter euch.
L.S.
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