Am kommenden Wochenende kommt es im Odenheimer Siegfriedstadion zu gleich drei Heimspielen. Sowohl unsere beiden Herrenteams (die „Erste“ am Sonntagnachmittag, die „Zweite“ bereits am Samstagnachmittag) als auch unser Damenteam (früher Sonntagnachmittag) werden sich in heimischen Gefilden ihren nächsten Pflichtspielaufgaben widmen.

 

CHRONOLOGISCHE REIHENFOLGE:

HERREN II (4. Spieltag C-Klassen-Ligapokal): Samstag, 17.11.2018, 15.00 Uhr: SpG Odenheim/Zeutern/Oberöwisheim II - FzG Münzesheim II (Siegfriedstadion Odenheim)

DAMEN (11. Spieltag Verbandsliga Nordbaden): Sonntag, 18.11.2018, 12.45 Uhr: FCO - TSV Amicitia Viernheim (Siegfriedstadion Odenheim)

HERREN I (14. Spieltag Kreisliga Bruchsal): Sonntag, 18.11.2018, 14.30 Uhr: FCO I - FV Neuthard (Siegfriedstadion Odenheim)

 

VORSCHAU:

 

HERREN I (14. Spieltag Kreisliga Bruchsal):

Sonntag, 18.11.2018, 14.30 Uhr:

FCO I - FV Neuthard

(Siegfriedstadion Odenheim)

 

Nach zuvor drei Spielen ohne Sieg und unmittelbar nach der deutlichen Niederlage bei Tabellenführer Büchig, war es für die Fersching-Elf wichtig, dass sie mit dem vor allem im 2. Durchgang überzeugenden 3:1-Sieg über Karlsdorf wieder in die Erfolgsspur zurückfinden konnte. Mit damit nun 16 Punkten konnte man sich im Tabellenmittelfeld behaupten und den Vorsprung auf die Abstiegsränge auf 6 bis 7 Punkte ausbauen.

 

Am kommenden Sonntag steht nun das zweite Heimspiel in Folge auf dem Programm, welches zugleich aber auch das letzte im Jahr 2018 sein wird. Danach hat man nämlich im alten Jahr nur noch auswärts anzutreten, zwei Mal zum letzten Vorrundenspiel in Wiesental (25.11.) und zur ersten Rückrundenbegegnung in Neudorf (02.12.)

 

Diesen Sonntag wird nun der Landesligaabsteiger FV Neuthard zu Gast sein. Zum Ende der Spielzeit 2016/17 waren die Neutharder als souveräner Kreisligameister mit 23 Siegen und 2 Remis bei 3 Niederlagen und satten 100:23 Toren in die Landesliga aufgestiegen. Hier war man danach aber nur ein Jahr am Start: das Genick brach eine schwache Vorrunde, aus der man nur 4 Punkte ergattern konnte. Dies konnte man trotz eines guten 9. Platzes in der Rückrundentabelle und hier 14 zusätzlichen Punkten nicht mehr wettmachen. Zum Saisonende stieg man so als Tabellenletzter wieder in die Kreisliga ab.

 

Vor der jetzigen Saison hatte man sieben Abgänge zu verkraften: S-T. und T. Sönmez jeweils zum FV Kirchfeld, Celik zum ASV Durlach, Mujcic zum FV Hambrücken, De. Schwager zum FC St. Ilgen, Balikci zum FV Wiesental und Badur (unbekannt). Anstelle derer kamen die sechs Neuzugänge Denker (ASV Hagsfeld), Staub (1. FC Bruchsal

II), Trinquart (SVK Beiertheim), Divkovic (FSV Büchenau), Phanouvong und Brunner (beide unbekannt). In die Saison startete der FV Neuthard im Verbandspokal, in dem zunächst ein 2:0-Sieg beim Ligakonkurrenten TuS Mingolsheim gelang, ehe man sich in Runde 2 dem Landesligisten 1. FC Birkenfeld nur knapp mit 0:1 geschlagen geben musste. Im Bruchsaler Kreispokal war dagegen nach einem 2:3 im Erstrundenspitzenspiel in Kronau bereits in Runde 1 Endstadion. Schleppend verlief danach auch der Start in die Kreisliga: in letzter Minute musste man sich zunächst mit 2:3 beim FV Hambrücken geschlagen geben und unterlag danach im binnen kürzester Zeit zweiten Aufeinandertreffen wieder dem VfR Kronau, dieses Mal mit 1:2. Spiel 3 konnte man dann mit 5:1 in Zeutern gewinnen und war danach gegen Ubstadt auf dem besten Weg zum zweiten Ligasieg. In den letzten drei Minuten plus Nachspielzeit büßte man hier jedoch noch einen 6:3-Vorsprung zu einem außergewöhnlichen 6:6 ein. Anschließend folgten zwei weitere Niederlagen (1:4 in Rheinsheim und 2:3 gegen Karlsdorf), sodass der Saisonstart mit 1 Sieg, 1 Remis und 4 Niederlagen alles andere als zufriedenstellend ausgefallen war. Nach sechs Spielen bedeutete dies nur Platz 14. Danach kam die Mannschaft von Trainer Heneka jedoch in besseres Fahrwasser. Zunächst landete man in Wiesental den zweiten 5:1-Sieg, ehe man auch gegen Oberderdingen mit 1:0 in Front lag, ehe diese Begegnung abgebrochen werden musste. Ganz aktuell wurden Neuthard hierfür drei Punkte im Nachhinein gutgeschrieben. Es folgte ein 2:2 in Menzingen und ein weiterer Sieg gegen dieses Mal den TSV Stettfeld. Gegen ansonsten defensivstarke Stettfelder fiel dieser mit 6:1 überraschend deutlich aus. Es bleibt damit festzuhalten, dass wenn Neuthard bisher gewinnen konnte, dies dann zumeist eine klare Angelegenheit war. Aus den letzten drei Ligabegegnungen konnte Neuthard dagegen keinen weiteren Sieg einfahren, diese endeten 0:1 in Flehingen, 1:1 gegen Mingolsheim (Neutharder Ausgleichstreffer in letzter Minute) und zuletzt 2:2 beim Ligaprimus Büchig, wobei man damit dem Tabellenführer immerhin als erst zweites Ligateam einen Punkt abköpfen konnte (nach 0:2-Rückstand) - und dies auch noch auswärts. Mit wie unser FCO 16 Punkten rangiert Neuthard aktuell dank des gegenüber uns besseren Torverhältnisses auf Tabellenposition 9. Was auffällt, ist das üppige Torverhältnis beider Teams: mit Beteiligung von Neuthard (36:27) und unserem FCO (31:26) fallen ligaweit die meisten bzw. viertmeisten Treffer. Die meisten Neutharder Tore hat aktuell Peekes (8) vor Do. Schwager (6), Bindschädel, Kaiser und Zeth (je 4) erzielt.

 

Aufgrund der bishgerigen Saisonergebnisse käme es am Sonntag nicht unerwartet, wenn der eine oder andere Treffer im Odenheimer Siegfriedstadion fallen würde. Hoffen wir, dass dies in der Mehrheit für unser Team der Fall dein wird bzw. dass es unseren Mannen gelingen mag, offensiv wieder Stärke zu zeigen und hinten die Bude dicht zu kriegen.

 

Vor Neuthards letztjährigem Landesligaabstecher und nach mehreren Spielzeiten Neuthards in ebenfalls der Landesliga (vor 2008/09) stand man unserem FCO in 9 gemeinsamen Kreisligaspielzeiten 18 Mal gegenüber. Neuthard konnte dabei ein deutliches Plus für sich verzeichnen: aus deren Sicht bei 30:18 Toren insgesamt 9 Siege, 6 Remis und 3 Odenheimer Siege. In Neuthard sah das Ganze sogar noch ganz gut aus: hier ausgeglichenes Konto 3 S, 3 U, 3 N bei 11:12 Toren. Im Odenheimer Siegfriedstaion dagegen gelang unserem FCO seit mindestens mehr als zehn Jahren kein Sieg. Drei Mal retteten unsere Teams hier zumindest ein Remis ins Ziel, gleich sechs Mal behielt jedoch der Gast aus Neuthard die Oberhand (18:7 Tore aus Neutharder Sicht). Hoffen wir, dass unsere Mannschaft dieses Mal den Bock umstoßen und die Neutharder Serie durchstoßen kann.

 

HERREN II (4. Spieltag C-Klassen-Ligapokal):

Samstag, 17.11.2018, 15.00 Uhr:

FzG Münzesheim II - SpG Odenheim/Zeutern/Oberöwisheim II

 

Nach zuvor in Liga und Ligapokal drei Siegen in Folge hatte es für unsere Spielgemeinschaft danach wieder drei Niederlagen am Stück gesetzt. Auch wenn der Ausgleich in letzter Sekunde bitter war, konnte die Trautwein/Zimmerer-Truppe am vergangenen Sonntag beim FSV Büchenau endlich mal wieder zumindest ein Unentschieden ergattern. Nun geht es zwei Mal im Ligapokal weiter, am kommenden Samstag gegen die FzG Münzesheim und acht Tage später dann beim SV Oberderdingen II.

 

Mit Münzesheim kommt der Tabellensiebte der Kreisklasse C2, der dort aus bisher neun Spielen 11 Punkte erringen konnte (3 S, 2 U, 4 N bei 14:14 Toren). Bester Münzesheimer Torschütze in der Liga ist Hack mit 3 vor Polle mit 2 und mehreren Spielern mit je einem Treffer. Im Ligapokal, wo man also mit unserem Team in Gruppe A spielt, verlor man bisher bei Oberderdingen II mit 0:6 und gegen Gölshausen mit 0:3.

 

Einfach wird das Spiel gegen die Münzesheimer nicht, wir wünschen unserem Team aber natürlich, dass es dieses Mal gewinnen wird und damit endlich mal wieder einen Sieg eínfahren kann.

 

DAMEN (11. Spieltag Verbandsliga Nordbaden):

Sonntag, 18.11.2018, 12.45 Uhr:

FCO - TSV Amicitia Viernheim

(Siegfriedstadion Odenheim)

 

Für unsere Damenelf war in der Verbandsliga aller Anfang schwer und so gingen die ersten vier Spiele in der neuen höherklassigen Liga noch allesamt deutlich verloren. In den letzten fünf Spielen konnte man aber durchweg überzeugen, auch wenn mit einer Erfolgsquote von einem Sieg (Büchenau) und einem Remis (KSC II) doch zu wenig dabei heraussprang. Besonders bitter war am vergangenen Sonntag die 1:4-Niederlage beim Nachbarn Zeutern. Ist es angesichts des am Ende deutlichen ergebnisses kaum zu glauben, so hatte unsere Elf auch dort rund 75 Minuten lang absolut überzeugt. Nun folgt ein ganz anderes Kaliber wie Zeutern: mit dem TSV Amicitia Viernheim kommt einer der Aufstiegsfavoriten.

 

In der letzten Saison lagen zwischen unserem Team und dem sonntäglichen Gast noch zwei Spielklassen. Viernheim I spielte in der Oberliga Baden-Württemberg und unsere FCO-Amazonen in der Landesliga Rhein-Neckar, wo man hinter Meister Viernheim II (!) auf Platz 3 ins Ziel kam. Während unsere Elf auf wundersame Weise noch aufsteigen konnte (die davor liegenden Mannschaften Viernheim II und Neckarau II konnten wegen den Oberligaabstiegen deren Ersten Mansnchaften nicht in die Verbandsliga aufsteigen), stieg eben Viernheim I von der Ober- in die Verbandsliga. So schnell kann es gehen, dass man sich nun in der gleichen Spielklasse gegenüberstehen wird.

 

Viernheim ist dem Anspruch Meisterschaftsmitfavorit bisher gerecht geworden. Von den ersten neun Spielen konnte man acht gewinnen und büßte nur beim zwischenzeitlichen 1:1 in Seckach einen Zähler ein. Mit 25 Punkten und 32:4 Toren ist

man damit Tabellenführer KIT (ebenfalls 25 Punkte, 48:5 Tore) dicht auf den Fersen. Beide werden die Meisterschaft wohl unter sich ausmachen. Beste Torschützin ist Stellmacher (7) vor Barth (4), Kielmann, Kuhn, Schell und Stricklan mit je 3 Treffern. Die Ausgeglichenheit scheint Viernheims Stärke zu sein und besonders beeindruckend sind vor allem bisher erst vier Gegentore (eines in Seckach/1:1, zwei in Zeutern/10:2, eines gegen Diedesheim/4:1). Die letzte Verbandsligabegegnung gewannen die Viernheimerinnen mit 2:0 gegen den FC Weiher. Im Verbandspokal ist man dagegen überraschend auasgeschieden: nach einem 7:0-Auftaktsieg über Ligakonkurrent Mückenloch und dem Nichtantritt von Gegner Ispringen zog man am 01.11. überraschend beim ebenfalls Verbandsligisten SG HD-Kirchheim mit einem 0:1 den Kürzeren.

 

Unser Team hat gegen den TSV Viernheim nichts, aber auch gar nichts zu verlieren. Dabei dürfen sich die FCO-Fans aber sicher sein, dass die FCO-Girls auch gegen diesen wieder alles geben werden.

 

E.W.